Wer Linux nutzt, kennt das Problem: Man möchte eine Anwendung ausprobieren, lädt ein AppImage herunter, macht die Datei noch schnell ausführbar und zack schon läuft sie. Super! Das klingt nach Komfort. Doch bei mehr als zwei oder drei solcher Anwendungen wird es schnell unübersichtlich.
Die AppImages selbst sind zwar genial, weil sie distributionsübergreifend funktionieren und keine klassische Installation erfordern (und auch keine root Rechte). Doch die Vorteile haben auch ihr Schattenseiten:
- Die Dateien liegen oft verstreut auf der Festplatte herum.
- AppImages erscheinen nicht im Anwendungsmenü. Man muss sie jedes Mal selbst mühsam hinzufügen oder umständlich im Terminal starten.
- Über Updates wird man auch nicht informiert und darf sich selbst darum kümmern.
Der quelloffene AppImage-Manager Gear Lever hat genau diese Schwachstellen im Blick und fungiert als zentrale Schaltstelle für all Deine AppImages. Ein Träumchen.
Die Installation erfolgt über Flatpak:
flatpak install flathub it.mijorus.gearlever
Möchte man seine AppImages direkt beim Systemstart auf Updates prüfen und ohne Mausgeschubse einspielen, kann man dies Cron erledigen lassen:
@reboot flatpak run it.mijorus.gearlever --fetch-updates
